Sekt

SEKT

2021 RIESLING brut

Die große deutsche Weissweinrebsorte Riesling eignet sich aufgrund ihrer natürlich hohen Säure ganz vorzüglich zur Schaumweinbereitung. Unsere Intention war es von Anfang an einen Sekt zu kreieren, der nicht fruchtbetont ist, sich aber elegant und seriös präsentiert. Für unseren Zwo Sume Riesling Sekt haben wir deshalb eine Parzelle mit einem ganz besonderen Bodenprofil ausgesucht. Die Reben wachsen hier auf kargen Muschelkalkböden. Dieses Terroir lässt mineralische Grundweine mit verhaltener Frucht entstehen. Diese Eigenschaften erhalten wir durch Handlese und fraktionierte Ganztraubenpressung. Vergoren wird ausschließlich in Edelstahltanks. Für unseren Riesling Sekt wünschen wir uns Präzision und Saftigkeit. Deshalb schwefeln wir unseren Grundwein kurz vor Weihnachten und vermeiden so die malolaktische Gärung. Auf der Feinhefe reift der Grundwein dann bis zur Tiragefüllung im Mai. In dieser Zeit sedimentiert der Jungwein so gut, dass wir auf Filtration gänzlich verzichten können. Unser Riesling Sekt reift mindestens 18 Monate vor dem Degorgement auf der Flasche.

2020 PINOT NOIR Blanc de Noir brut

Mit einem Pinot Noir Blanc de Noir fing alles an. Denn 10 Jahre lang produzierten wir genau diesen Sekt in Mikro Chargen für Freunde und Bekannte, bevor wir Zwo Sume gründeten. In dieser Zeit erlernten wir den perfekten Umgang mit den, auf den Heidelberger Hängen gewachsenen Pinot Trauben. Die tiefgründigen Löss- und Buntsandsteinböden sind dabei wie geschaffen um säurebetonte und gut strukturierte Trauben zu erzeugen. Handlese und eine fraktionierte Ganztraubenpressung sind im Herbst essentiell. So können wir filigrane Grundweine erzeugen, welche ein langes Reifepotential versprechen. Für uns zeichnen sich Burgundersekte immer durch eine ganz besondere Cremigkeit aus. Deshalb erlauben wir unserem Pinot Noir Blanc de Noir eine malolaktische Gärung zu durchlaufen. Bis zur Tirage Füllung im Mai, reift der Grundwein ohne Schwefel auf der Vollhefe. In dieser Zeit sedimentiert der Jungwein so gut, dass wir auf Filtration gänzlich verzichten können.  Bei unserem Blanc de Noir streben wir eine Flaschenreife von drei Jahren vor dem Degorgement an, wobei wir uns in Einzelfällen auch schonmal dazu entschlossen haben, einige Monate früher zu degorgieren.